Pressemitteilung: VDÄPC befürwortet geplantes Werbeverbot für Schönheits-OPs bei Jugendlichen

(Berlin, 17.10.2019). Die VDÄPC (Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen) begrüßt das Vorhaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, per Gesetz jede Werbung für Schönheits-OPs bei Jugendlichen zu verbieten. „Werbung kann Bedürfnisse erzeugen, die es sonst nicht gäbe“, erläutert VDÄPC-Präsident Prof. Dr. med. Dennis von Heimburg.

Zunehmend möchten junge Menschen aussehen wie ihre medialen Vorbilder. Besonders gefragt bei den Jugendlichen sind ästhetische Behandlungen wie Fettabsaugen, Intimchirurgie, Brust- und Lippenvergrößerung. „Dabei sind Jugendliche für Werbung besonders empfänglich und leichter zu beeinflussen“, so Prof. von Heimburg.

Die VDÄPC fordert Verbot von Schönheits-OPs bei Jugendlichen

„Junge Menschen sind sich nicht über die Tragweite im Klaren. Jede Behandlung kann zu dauerhaften Schäden führen.“ Die VDÄPC fordert eine gesetzliche Regelung nach österreichischem Vorbild: Dort sind Schönheits-OPs ohne medizinische Indikation bei Jugendlichen unter 16 Jahren komplett verboten. Im Alter von 16 bis 18 Jahren muss eine psychologische Beratung erfolgen. Darüber hinaus muss eine Wartefrist von vier Wochen zwischen Einwilligung und Operation eingehalten werden.

Die Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) ist die größte Fachgesellschaft Ästhetischer Chirurgen in Deutschland. Die Mitglieder der VDÄPC sind sowohl niedergelassene Ärzte als auch Klinikärzte auf dem Fachgebiet der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie. Die Mitglieder der VDÄPC müssen sich über die Ausbildung zum Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie hinaus kontinuierlich weiterbilden, um das fachliche Wissen und die praktischen Fertigkeiten auf einem konstant hohen und aktuellen Niveau zu halten.

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