Oberarmstraffung

Bei der Oberarmstraffung – auch Brachioplastik genannt – wird gezielt Fett und überschüssige Haut von dem oberen Bereich des Armes entfernt.

Gründe für eine Straffung der Oberarme

Jede Entscheidung zu einer ästhetisch-plastischen Behandlung ist auf persönliche Gründe zurückzuführen. In der Regel spielen eine vorangegangene starke Gewichtsreduktion oder der natürliche Alterungsprozess eine entschiedene Rolle. Beides führt dazu, dass die Haut an den Oberarmen an Spannkraft verliert und erschlafft. Beim Anheben der Arme zeigen sich mitunter große hängende Hautlappen. Manche Menschen empfinden dies als unattraktiv und stören sich daran. Sport und Diäten bringen in diesem Fall keine Besserung, da der Grund für die erschlafften Oberarme nicht überschüssige Fettpolster sind, sondern schwaches Bindegewebe. Daher kann nur eine Oberarmstraffung die Form zurückbringen. Dabei werden überschüssige Haut und Gewebe mit dem Ziel entfernt, eine gestraffte und verjüngte Silhouette zu erhalten.

Was muss ich vor dem Eingriff beachten?

Wie vor allen anderen operativen Eingriffen findet auch bei der Oberarmstraffung zunächst ein ausführliches Gespräch mit dem behandelnden Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie statt. Darin wird auf die Gründe für die Operation, das mögliche Ergebnis sowie die Risiken eingegangen. Auch über die genaue Vorgehensweise, die Nachsorge und eventuelle alternative Behandlungsmöglichkeiten wird gesprochen. In dem Vorgespräch ist es wichtig, dass Sie alle Ihre Fragen stellen. Zudem sollten Sie Ihren Facharzt über bestehende Vorerkrankungen und Allergien informieren. Mindestens eine Woche vor dem geplanten Eingriff sollten Sie auf Nikotin, Alkohol und blutverdünnende Medikamente verzichten, um das Komplikationsrisiko möglichst gering zu halten.

Wie läuft eine Oberarmstraffung ab?

Vor der Operation zeichnet der Ästhetisch-Plastische Chirurg die Markierungen für die Schnitte auf die Haut. Abhängig vom Befund wird an den Oberarminnenseiten und der Achselhöhle das überschüssige Haut- und Fettgewebe spindel- oder sichelförmig entfernt. Die Schnitte werden so geführt, dass die Narben möglichst unauffällig an der Innenseite des Arms und in Richtung der Achselhöhle liegen, wobei bei großflächigen Oberarmstraffungen mit sichtbaren Narben gerechnet werden muss. Zudem kann in manchen Fällen zusätzlich zur Straffung eine gezielte Fettabsaugung (Liposuktion) vorgenommen und dadurch das Ergebnis noch optimiert werden. In der Regel findet der Eingriff unter Vollnarkose statt. In Ausnahmefällen ist bei kleineren Straffungen oder Korrekturen unter Umständen eine Behandlung unter örtlicher Betäubung möglich.

Mögliche Komplikationen

Generell sind Komplikationen bei operativen Behandlungen nicht auszuschließen. Die große Erfahrung der Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie trägt aber dazu bei, das Risiko sehr gering zu halten.

Mögliche Komplikationen sind beispielsweise Störungen der Wundheilung, Nachblutungen, Infektionen und eine ausgeprägtere Narbenbildung. Das Hautgefühl kommt erst im Verlauf von einigen Monaten zurück und kann in der Narbenregion vermindert bleiben. Auffällige Narben in Folge einer gestörten Wundheilung können durch kleinere Korrektureingriffe verbessert werden.

Nach der Oberarmstraffung

Zur Unterstützung der Wundheilung und Stabilisierung der neuen Armform wird unmittelbar nach der Operation ein Kompressionsverband angelegt. Dieser sollte in den folgenden zwei Monaten Tag und Nacht getragen werden. Etwa 14 Tage nach der Oberarmstraffung sind die Patienten wieder gesellschaftsfähig. Größere Belastungen wie Sport sollten jedoch weitere vier bis sechs Wochen unterlassen werden.

Über weitere Nachsorgemaßnahmen informiert Sie Ihr behandelnder Ästhetisch-Plastischer Chirurg.

Hier finden Sie den Text Informationen zur Oberarmstraffung als Download.

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