Welttag der Patientensicherheit

Am 17. September 2019 wird der „Internationale Tag der Patientensicherheit“ erstmals von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) global als „Welttag der Patientensicherheit“ (World Patient Safety Day) erklärt. Das Ziel der Initiative ist, das vielfältige Thema der Patientensicherheit prominenter in allen beteiligten Bereichen der Gesundheitsbranche sowie der Öffentlichkeit darzustellen und zu etablieren.

Die Sicherheit der Patienten muss das höchste Gut der Medizin sein. Ärzte, Pflegepersonal, Medizinproduktehersteller, Apotheker, Politiker und viele mehr müssen der Thematik noch mehr Priorität einräumen. Auch Ärzteverbände wie die VDÄPC gehören dazu. Für uns ist die Sicherheit und damit das Wohlergehen unserer Patienten zu jeder Zeit im Vordergrund. Daher setzt sich die VDÄPC dafür ein, dass die ästhetische Chirurgie noch sicherer wird.

Da ästhetische Behandlungen in der Regel keine Kassenleistungen sind, gibt es vergleichsweise wenig Regulierungen – das wollen wir im Sinne der Patientensicherheit ändern. Im August diesen Jahres forderte die VDÄPC gemeinsam mit der ISAPS in einem offenen Brief an den Gesundheitsminister Jens Spahn klare gesetzliche Regelungen u.a. darüber, wer ästhetische Eingriffe vornehmen und wer sich „Schönheitschirurg“ oder „Kosmetischer Chirurg“ nennen darf. Kurze Zeit später forderte die VDÄPC gemeinsam mit einer Gruppe dermatologischer Fachgesellschaften in einer Sondersitzung im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn die Verschreibungspflicht sämtlicher Fillerprodukte. Des Weiteren fordert die VDÄPC eine Einschränkung des Anwenderkreises.

VDÄPC-Präsident Prof. Dr. med. Dennis von Heimburg ist das Thema ein besonderes Anliegen: „Wir wissen, dass ein chirurgischer Eingriff nie 100% sicher sein kann, wir sollten daher garantieren, dass wir sämtliche Maßnahmen ergreifen, die die Patientensicherheit erhöhen.“

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