Neuer Beautytrend Grübchen: einst Makel, jetzt Schönheitsideal

Pressemitteilung

Neuer Beautytrend Grübchen: einst Makel, jetzt Schönheitsideal

Berlin, 4. November 2014. International macht ein neuer Trend in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie von sich reden, der sich zunehmend auch in Deutschland bemerkbar macht: der Wunsch nach Wangen-Grübchen. So war dies auch ein großes Thema beim diesjährigen Weltkongress der International Society of Aesthetic Plastic Surgery (ISAPS) in Rio de Janeiro. Und wie so oft dienen Prominente auch hier als Vorbilder für den neuen Beautytrend: Herzogin Catherine von England und das australische Model Miranda Kerr bezaubern beim Lächeln ihre Fans mit ihren Grübchen.

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Vom Makel zum Ideal

Grübchen entstehen durch eine muskuläre Lücke im Wangenbereich, so dass beim Lächeln die Haut über dieser Lücke nach innen gezogen wird. Ist der Wunsch nach Grübchen sehr groß, kann ein erfahrener Ästhetisch-Plastischer Chirurg diese Lücke künstlich in einem minimalinvasiven Eingriff erzeugen, der in örtlicher Betäubung durchgeführt wird. Dabei stanzt er ein kleines Stück des Muskels und der Schleimhaut in der Wange durch die Innenseite des Mundes heraus. Dann wird eine spezielle Naht gesetzt, die das Gewebe nach innen zieht. Et voilà: ein Grübchen entsteht.

Klingt einfach, ist es aber nicht. „Die Positionierung der Grübchen in den Wangen muss korrekt gewählt und symmetrisch sein“, erklärt Prof. Dr. Dennis von Heimburg, Vorstandsmitglied der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) und Nationalsekretär der ISAPS. Und weist damit gleichzeitig auf die Tücken des Eingriffs hin, denn er lässt sich nur schwer korrigieren oder rückgängig machen. Daher sollte der Eingriff unbedingt von einem erfahrenen Plastischen Chirurgen durchgeführt werden.

Auch ist dieser Eingriff nicht für alle Patienten geeignet: „Bei sehr fülligen oder pausbäckigen Patienten lässt sich die Grübchen-OP nicht durchführen. Hier sind andere Verfahren zur Modellierung und Verschmälerung des Gesichts wie beispielsweise eine Liposuktion erfolgversprechender“, weiß Prof. von Heimburg.

Herausgeber

VDÄPC – Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen

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