Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie ist seit 2005 ein anerkannter Facharzttitel. Damit wurde die ursprüngliche Bezeichnung „Plastischer Chirurg” um den Zusatz „Ästhetischer Chirurg” ergänzt und so der entsprechenden Weiterbildungsphase auf dem Gebiet Ästhetische Chirurgie Rechnung getragen.

Ein Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie verfügt über eine mindestens sechsjährige Ausbildung. Nach Abschluss des Studiums der Humanmedizin und dem Erhalt der Approbation durchläuft der Arzt zunächst eine zweijährige Basisweiterbildung im Bereich Chirurgie. Anschließend folgen vier Jahre auf dem Spezialgebiet Plastische und Ästhetische Chirurgie, sowie davon fakultativ ein Jahr in einem anderen Gebiet der Chirurgie, Anästhesiologie, Frauenheilkunde oder der Pathologie. Insgesamt wird der Arzt bis zum Ende seiner Facharzt Ausbildung über 600 Eingriffe selbstständig unter Anleitung eines erfahrenen Facharztes durchgeführt haben. Nach diesen umfassenden praktischen Erfahrungen und theoretischen Kenntnissen legt der Arzt eine entsprechende Prüfung zum Facharzt an der jeweiligen Landesärztekammer ab, bevor er offiziell den Titel „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie” tragen darf.

Die Bezeichnung Schöhnheitschirurg ist zwar ein allgemein gebräuchlicher Ausdruck, gibt aber in keiner Weise die fachliche Qualifikation eines Arztes wider. Der Begriff „Schönheitschirurg” ist nicht geschützt und gibt daher keinerlei Hinweis auf die Ausbildung und die Qualität des Arztes. Bei der Suche nach dem geeigneten Arzt für einen ästhetisch-plastischen Eingriff ist daher allein die Bezeichnung „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie“ ein staatlich geprüftes und vertrauenswürdiges Qualitätsmerkmal.

Gütesiegel

Die VDÄPC hat über die offizielle Ausbildung zum Facharzt hinaus ein eigenes Fortbildungsprogramm entwickelt, dass eine zusätzliche Qualifizierung ihrer Mitglieder sicherstellt. Diese verbandsspezifische Weiterbildung hat für alle Mitglieder des VDÄPC einen verpflichtenden Charakter.

So müssen Ärzte während ihrer Ausbildungszeit zum Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie an mindestens 18 Weiterbildungsseminaren der VDÄPC teilnehmen. Daneben hat die VDÄPC für bereits fertig ausgebildete Fachärzte ein eigenes “Ärztliches Fortbildungsprogramm” entworfen, um das fachliche Wissen und die praktischen Fertigkeiten auf einem hohen und aktuellen Niveau zu halten. Dazu muss über einen Zeitraum von drei Jahren eine bestimmte Anzahl von Seminaren, Kongressen und Operationskursen besucht werden. Erfüllt ein Mitglied der VDÄPC diese Auflagen nicht, kann es zum Ausschluss aus der Vereinigung kommen.

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