Neue Statistik der Ästhetisch-Plastische Operationen 2014

Pressemitteilung

Neue Statistik der Ästhetisch-Plastischen Operationen 2014 Deutliche Zunahme von körperstraffenden Operationen. Nachfrage nach minimal-invasiven Gesichtsbehandlungen ungebrochen

Hannover, 22. Mai 2015. Die Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) stellt anlässlich ihrer Frühjahrstagung vom 21. bis 23. Mai in Hannover die Operations- und Behandlungsstatistik für das Jahr 2014 vor. „Die ermittelten Eingriffszahlen zeigen, dass wir im Vergleich zum Vorjahr rund 20 Prozent mehr Operationen durchgeführt haben. Minimal-invasive Behandlungen, z. B. mit Botulinum, verzeichneten Zuwächse um rund 10 Prozent“, berichtet Prof. Dr. E. Magnus Noah, Präsident der VDÄPC. „Diese Zahlen belegen deutlich, dass die Ästhetisch-Plastische Chirurgie in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist.“

Ästhetisch-Plastische Operationen

Die Operations- und Behandlungszahlen wurden durch eine Mitgliederbefragung der VDÄPC und der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) ermittelt. Die Beteiligung an der Befragung betrug rund 80 Prozent. 2014 wurden 32.096 ästhetisch-plastische Operationen durch die 128 aktiven Mitglieder der beiden Gesellschaften durchgeführt. Im Vorjahr waren es 27.011. Dies bedeutet eine Zunahme von 19 Prozent. Der Männeranteil an den Operationen betrug 2014 12 Prozent und blieb somit stabil. Auffällig ist die starke Zunahme körperstraffender Eingriffe
wie Bodylifts, Arm- und Beinstraffungen, aber auch Nasenplastiken. Häufigster operativer Eingriff bei Frauen ist wie in den Vorjahren die Brustvergrößerung, vor der Oberlidstraffung und der Fettabsaugung. Bei den Männern gestaltet sich die Rangfolge so: Hier führt die Gynäkomastie, also die Entfernung der vergrößerten Brust, die Statistik an, gefolgt von der Oberlidstraffung und der Fettabsaugung;
Top 5 Frauen

  1. Brustvergrößerung 4.069
  2. Oberlidstraffung 3.627
  3. Fettabsaugung 3.260
  4. Nasenplastik 2.684
  5. Bauchstraffung 1.501

Top 5 Männer

  1. Gynäkomastie 749
  2. Oberlidstraffung 577
  3. Liposuktion 551
  4. Nasenplastik 492
  5. Unterlidstraffung 333

Minimal-invasive Behandlungen

Bei den ästhetischen Behandlungen ergaben sich folgende Zahlen: Im Jahr 2014 gab es 32.211 minimal-invasive Eingriffe im Gesicht. In 2013 waren es 33.817. Die Zahlen sind also in etwa konstant geblieben. Etwa die Hälfte davon sind Behandlungen von Mimikfalten mit Botulinum. Es ist davon auszugehen, dass dies die häufigste ästhetische Behandlung in Deutschland ist, dicht gefolgt von Faltenbehandlungen mit Hyaluronsäure, die 13.736 mal durchgeführt wurden“, fasst Prof. Noah zusammen. Bei den minimal-invasiven Eingriffen beträgt die Männerquote sieben Prozent.

Valide Zahlen

„Die Datenerhebung innerhalb der beiden einzigen deutschen Fachverbände für Ästhetisch-Plastische Chirurgie zeigt deutlich Trends und Tendenzen in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie in Deutschland auf, da sie ausschließlich die Eingriffe von Fachärzten für Ästhetisch-Plastische Chirurgie wiedergibt, die sich hauptsächlich mit Ästhetischer Chirurgie befassen“, resümiert der
Präsident der VDÄPC Prof. Noah.
Herausgeber:
VDÄPC – Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen
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