Pressemitteilung: Lifting mit Fäden?

Pressemitteilung
Gesundheit/Ästhetisch-Plastische Chirurgie:

Lifting mit Fäden?

Berlin, 26. Januar 2017. Durch den Alterungsprozess entstehen nicht nur Falten im Gesicht, das ganze Gewebe verliert an Spannkraft und sackt durch die Schwerkraft ab. Es kommt zum Konturverlust an der Kinnlinie, sogenannte Hamsterbacken entstehen, auch die Augenbrauen sinken ab und drücken auf das Auge. Seit einiger Zeit macht ein neues Verfahren aus dem neuen Beauty-Hotspot Südkorea in Deutschland von sich reden, das diesen Zeichen der Zeit entgegenwirken soll: das Fadenlifting.

Bei dieser Methode werden Fäden, die mit Widerhaken oder Kegeln versehen sind, mittels einer Nadel in die zu liftende Zone des Gesichtes eingebracht und das erschlaffte Gewebe anschließend gestrafft. „Das Fadenlifting stellt eine sinnvolle Ergänzung der minimalinvasiven Methoden zur Gesichtsverjüngung dar“, meint Prof. Dr. Dennis von Heimburg, Präsident der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC). Voraussetzung für ein gutes Ergebnis sei jedoch die richtige Indikationsstellung: „Bei ersten Alterserscheinungen kann ein Fadenlifting durchaus eine gewünschte jugendliche Frische ins Gesicht zurückbringen, sind jedoch bereits deutliche Hautüberschüsse im Gesicht vorhanden, ist ein Fadenlifting nicht die Methode der Wahl. Dann führt nur eine operative Straffung – ein SMAS-Lifting – gegebenenfalls in Kombination mit einem Lipofilling, zu einem ästhetisch ansprechenden und lang anhaltenden Ergebnis“, stellt Prof. von Heimburg klar.

Fadenlifting: So geht‘s
„Das Fadenlifting erfolgt ambulant unter lokaler Betäubung“, erläutert Prof. von Heimburg. Es werden in der Regel pro Gesichtshälfte zwei bis vier Fäden eingesetzt. „Die Indikationen für ein Fadenlifting sind jedoch sehr limitiert. Gut geeignet ist die Methode, um die Brauen oder die Wangen etwas anzuheben; ebenso kann man eine leichte Halserschlaffung mit Fäden behandeln.“ Der Effekt des Fadenliftings hält sechs bis zwölf Monate an. Doch ist auch bei diesem VerfahrenVorsicht geboten: „Die Fäden haben eine Punkt-zu-Punkt Wirkung, dadurch kann es zu unnatürlichen Ergebnissen kommen. Weitere unerwünschte Nebenwirkungen: Die Fäden können durch das Gewebe sichtbar werden oder es kann zu Einziehungen im Gewebe kommen. Auch Infektionen sind nicht ausgeschlossen.“ Deshalb sollte man sich an einen erfahrenen und geschulten Plastischen Chirurgen wenden. Und: „Es handelt sich hier eindeutig nicht um ein Lunch-Time-Procedure“, so Prof. von Heimburg. Ruhezeiten sollten nach dem Eingriff unbedingt eingehalten werden.

Herausgeber:
VDÄPC – Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen Die Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) ist die größte Fachgesellschaft Ästhetischer Chirurgen in Deutschland. Die Mitglieder der VDÄPC sind sowohl niedergelassene Ärzte, als auch Klinikärzte auf dem Fachgebiet Plastische und Ästhetische Chirurgie. Die Mitglieder der VDÄPC müssen sich über die Ausbildung zum Facharzt der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie hinaus kontinuierlich weiterbilden, um das fachliche Wissen und die praktischen Fertigkeiten auf einem konstant hohen und aktuellen Niveau zu halten.

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