Pressemitteilung: Anzahl der Bruststraffungen stark gestiegen

Pressemitteilung
Gesundheit/Ästhetisch-Plastische Chirurgie:

Anzahl der Bruststraffungen stark gestiegen
Neue Techniken sorgen für bessere Resultate

Berlin, 9. November 2017. Ästhetisch-Plastische Chirurgen führen in Deutschland immer mehr Bruststraffungen durch. Allein die Mitglieder der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) führten 2016 2.800 solcher Eingriffe – Mastopexien – durch. Dies stellt eine Zunahme von fast 150 Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar, in welchem rund 1.300 Bruststraffungen erfolgten. Damit rückte die Straffung an die vierte Stelle der häufigsten Schönheitsoperationen bei Frauen in Deutschland vor. „Diese Zunahme deutet auf ein verstärktes Körperbewusstsein bei Frauen hin“, interpretiert Prof. Dr. Dennis von Heimburg, Präsident der VDÄPC, diese Zahlen. Viele der Frauen, die sich für eine Straffung entscheiden, haben ihre Kinderplanung abschlossen. Die Operation stellt dann einen Part des sogenannten „Mummy makeover“* dar, um die körperlichen Folgen von Schwangerschaften und Stillzeiten zu behandeln. Oder die Frau hat massiv an Gewicht verloren. In beiden Fällen passiert es häufig, dass die Brust sich entleert, also kein ausreichendes Brustdrüsengewebe mehr vorhanden ist, die Brust erschlafft. Dies kann das Selbstbewusstsein der betroffenen Frau empfindlich beeinträchtigen und sie in ihrem Leben einschränken. Wichtig zu wissen: „Für eine formschöne Brust reicht oftmals eine reine Straffung nicht aus, sondern es muss zusätzlich ein Implantat eingesetzt werden, das für das notwendige Volumen sorgt. Nur so können wir in der Regel ein langanhaltendes ästhetisches Ergebnis erreichen“, stellt Prof. von Heimburg klar.

Neue Techniken für weniger Narben

Die Gründe für eine Operation sind vielfältig: Oft führen Schwangerschaften, Stillzeiten  oder massive Gewichtsschwankungen zu einem Erschlaffen der Brüste, manchmal ist auch eine genetische Veranlagung vorhanden und nicht zuletzt der ganz natürliche Alterungsprozess verändert die Form der weiblichen Brust maßgeblich. Das Erschlaffen der Brüste betrifft große und kleine Brüste gleichermaßen. Bei großen Brüsten kann dies früher eintreten, da das Eigengewicht der Brust diese nach unten zieht und das Gewebe stärker belastet wird. Dabei kommt es in der Regel auch zu einem Absinken der Brustwarzen. Eine Bruststraffung soll das erschlaffte Gewebe wieder straffen und gleichzeitig soll die Brust schön geformt werden, so dass sie sich anschließend harmonisch in die Körpersilhouette einfügt. Bei der Operation entfernt der Plastische Chirurg überschüssige Haut und Gewebe und versetzt die Brustwarzen wieder nach oben. Dies geht naturgemäß nicht ohne Schnitt, doch gibt es hier Verbesserungen: In der Regel führte der Schnitt bisher um die Brustwarze herum und von dort aus senkrecht herunter – der T-Schnitt – und meistens auch in der Brustfalte waagerecht. Doch: „Spezielle Techniken erlauben es uns heute, narbensparender zu operieren: Wir versuchen, den Schnitt kürzer zu halten als früher“, erläutert Prof. von Heimburg. „Häufig können wir inzwischen die Brust über die Brustwarze straffen und auf den vertikalen Schnitt und den T-Schnitt verzichten.“ Der Vorteil dieser narbensparenden Methode liegt auf der Hand: Die Operation ist weniger traumatisch.

Langanhaltend formschön

„Um das Ergebnis einer Bruststraffung möglichst lange zu erhalten, empfehlen wir die zusätzliche, simultane Einlage von Implantaten, in der Regel unter den Muskel, die das Fundament – im wahrsten Sinne – der neuen Brust bilden“, erklärt Prof. von Heimburg. Dies gilt besonders für kleine Brüste, die nur noch über wenig Volumen verfügen. „Insbesondere die Verwendung von flachen Implantaten, also solche mit niedrigem Profil, verbessert das Ergebnis einer Bruststraffung, da es sehr natürlich aussieht.“ Bei großen Brüsten dagegen kann es zusätzlich  notwendig sein, die Straffung mit einer Verkleinerung zu kombinieren, um das Gewicht der Brüste zu reduzieren, damit ein dauerhaft schönes und stabiles Ergebnis für die Patientin erzielt werden kann.

*Beim „Mummy makeover“ erfolgt in der Regel eine kombinierte Bauchdecken- und Bruststraffung.

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VDÄPC – Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen
Die Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) ist die größte Fachgesellschaft Ästhetischer Chirurgen in Deutschland. Die Mitglieder der VDÄPC sind sowohl niedergelassene Ärzte, als auch Klinikärzte auf dem Fachgebiet Plastische und Ästhetische Chirurgie. Die Mitglieder der VDÄPC müssen sich über die Ausbildung zum Facharzt der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie hinaus kontinuierlich weiterbilden, um das fachliche Wissen und die praktischen Fertigkeiten auf einem konstant hohen und aktuellen Niveau zu halten.

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