Gesundheit/Ästhetisch-Plastische Chirurgie : Kombination ist der Schlüssel zum Erfolg

Pressemitteilung

Frühjahrstagung der Ästhetisch-Plastischen Chirurgen in Frankfurt/M.
Frankfurt/M., 9. Mai 2014.

„Kombinationsbehandlungen sind heutzutage aus der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie für ein gutes und den Patienten zufriedenstellendes Behandlungsergebnis unverzichtbar“, stellt Prof. Dr. Dennis von Heimburg, Kongresspräsident der VDÄPC-Frühjahrstagung 2014 klar. Diese findet in diesem Jahr unter internationaler Referentenbesetzung in Frankfurt/M. statt. Technische Fortschritte und neue wissenschaftliche Erkenntnisse führen zu einer stetigen Weiterentwicklung und Verfeinerung der Operationstechniken und Behandlungsmethoden. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang die Stammzellenforschung, deren Erkenntnisse in das so genannte „Lipofilling“ einfließen, das ganz neue Möglichkeiten in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie eröffnet hat. In Kombination mit anderen Methoden führt Lipofilling oft erst zu einem natürlichen und ästhetisch ansprechenden Resultat.

Liften & füllen

So haben sich gerade im Bereich der Gesichtsbehandlungen viele Techniken als Ergänzung etabliert, deren individuelle Kombination für den Behandlungserfolg essentiell sein kann. Wo früher nur geschnitten und gestrafft wurde – das chirurgische Facelift ist in Expertenkreisen unbestritten die effektivste und dauerhafteste Form der Gesichtsverjüngung – unterstützen heute so genannte „adjuvante Maßnahmen“ und die Kombination mit Lipofilling das ästhetische Resultat. „So individuell die Ausgangslage eines jeden
Patienten, so individuell gestalten sich die Kombinationsmöglichkeiten“, weiß Prof. von Heimburg. Gerade beim Facelift ist neben der Straffung die zusätzliche Behandlung und
Verjüngung der Haut sinnvoll. Gegen den alterungsbedingten Volumenverlust im Gesicht, der nicht durch eine Straffung korrigiert werden kann, eignet sich die Auffüllung mittels Eigenfett besonders gut: „Hierbei machen wir uns des Potenzials der Stammzellen zunutze“, erklärt Prof. von Heimburg. Während des Facelifts werden simultan kleine Mengen an Fettzellen unter und in die Haut injiziert. Da die Stammzellen Wachstumsfaktoren bilden, führen sie zu einer natürlichen Revolumisierung des Gesichts. „So lässt sich die jugendliche
V-förmige Gesichtsform wiederherstellen und das Resultat des Facelifts optimieren“, so Prof. von Heimburg. Und besonders wichtig: „Das Ergebnis wirkt absolut natürlich.“
Außer Eigenfett können auch Filler, die oftmals aus Hyaluronsäure bestehen, zur Volumenbehandlung des Gesichts eingesetzt werden. Auch die Behandlung mit Laser oder Ultraschall sowie Peelings stellen oft eine sinnvolle Ergänzung dar, da sie die Hautstruktur nachhaltig verbessern und das Operationsresultat überzeugend steigern können.

Straffen & modellieren

Auch in der Brustchirurgie gehört die Kombinationsbehandlung mit Eigenfett heute zum State-of-the-Art. So wird beispielsweise bei einer Brustvergrößerung ergänzend zum Brustimplantat Eigenfett eingebracht, um die Übergänge des Implantates zur Brust und zum Dekolleté harmonisch zu gestalten. „Gerade bei sehr schlanken Frauen waren die Brustimplantate früher manchmal sicht- und tastbar“, erläutert Prof. von Heimburg. In solchen Fällen kann heute die Kombination mit Eigenfett helfen, die Brustimplantate zu
kaschieren. Auf Wunsch und je nach Ausgangsbefund, kann man bei einer Brustvergrößerung auf das Brustimplantat verzichten und die Brust nur mit Eigenfett vergrößern.

Lipofilling

Moderne Liposuktionsverfahren (Fettabsaugung) machen es heute möglich, Fett mit intakten Stammzellen zu gewinnen. Dieses Fett kann nach entsprechender Aufbereitung wieder in den Körper eingebracht werden. Die Blutgefäße ummanteln das in viele kleine und dünne Kanäle gespritzte Fett optimal und lassen es dadurch anwachsen.

Herausgeber: VDÄPC – Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen
Redaktion / Ansprechpartner:
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