Aufwärts-Trend: Immer mehr Deutsche interessieren sich für ästhetische Chirurgie

HANNOVER (BIERMANN) - Jüngste Zahlen beispielsweise aus den USA belegen, dass Schönheitsoperationen längst kein Tabu mehr sind. Auch in Deutschland ist das nicht anders, wie eine aktuelle Umfrage zeigt: Demnach kann sich jeder sechste Deutsche für sich selbst einen solchen Eingriff vorstellen.

 15 Prozent der gut 1000 vom forsa-Institut befragten Deutschen könnten sich vorstellen, sich einem ästhetisch-chirurgischen Eingriff zu unterziehen, um der eigenen Attraktivität auf die Sprünge zu helfen. Das berichtete kürzlich die Krankenkasse KKH-Allianz, die die Umfrage in Auftrag gegeben hatte. Zwei Prozent der Befragten hatten eine solche Operation schon hinter sich.

Dabei denken hierzulande allerdings Frauen und Männer noch unterschiedlich: Der Umfrage zufolge kann sich nur jeder zehnte Mann vorstellen, zum Schönheitschirurgen zu gehen - bei den Frauen ist es schon jede vierte. Auch das Alter spielt eine Rolle: Jeder vierte zwischen 16 und 29 Jahren würde sich prinzipiell für einen ästhetisch-chirurgischen Eingriff entscheiden, in der Altersgruppe der 45- bis 65-Jährigen dagegen war es nur jeder neunte (elf Prozent).

Liposuktionen (Fettabsaugungen) standen auf der Wunschliste der Befragten ganz oben (35 Prozent), gefolgt von Nasenkorrekturen und Verbesserungen des Erscheinungsbildes im Augenbereich (jeweils 28 Prozent).

Der steigende Trend hin zu ästhetisch-chirurgischen Eingriffen bestätigen auch eigene Zahlen der KKH-Allianz. So hätten 2009 viermal so viele Versicherte eine Kostenerstattung für ihre Schönheitsoperation beantragt wie noch 2007 und gegen die Ablehnung Widerspruch eingelegt. Kosmetische Schönheits-OPs sind keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherer.

Quelle: KKH-Allianz, 15.02.2010

Bildquelle: Biermann Verlag

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