Korrektur asymmetrischer Brüste verbessert die Lebensqualität

SAO PAULO (MedCon) - Werden ungleich große Brüste operativ korrigiert, stärkt dies das Selbstbewusstsein und die Lebensqualität der betroffenen Frauen, so eine neue brasilianische Studie. Dabei ist eine Asymmetrie der Brüste nicht ungewöhnlich - ganz im Gegenteil haben nur wenige Frauen perfekt symmetrische Brüste. „Unregelmäßigkeiten bei der Brustform und Größe können zu schädigenden körperlichen und emotionalen Konsequenzen führen", erklärte Studienleiter Dr. Dr. Miguel Sabino Neto von der Universität Sao Paulo.


  Für ihre Untersuchung wählten Neto und sein Team 35 Patientinnen zwischen 16 und 50 Jahren mit asymmetrischen Brüsten aus. Die Frauen füllten eine brasilianische Version des SF-36 aus - eines Fragebogens, der als Indikator für die Lebensqualität acht Dimensionen des Gesundheitszustands misst. Außerdem füllten die Teilnehmerinnen die Rosenberg Self-Esteem Scale aus, die das Selbstwertgefühl misst. Beide Tests absolvierten sie vor, sowie drei und sechs Monate nach der Operation.

Die Antworten zeigten eine zunehmende Verbesserung bei allen Dimensionen des SF-36, wobei drei Monate nach der Operation die Punktwerte für emotionale Faktoren signifikant höher waren und sechs Monate nach der Operation jene für Schmerz, Vitalität und seelische Gesundheit. Auch die Verbesserung des Selbstwertgefühls war statistisch signifikant.

„Diese Befunde unterstreichen den positiven Effekt, den eine operative Behandlung auf Patientinnen mit Asymmetrie der Brust haben kann", kommentiert Dr. Foad Nahai, Präsident der American Society for Aesthetic Plastic Surgery. „die Ergebnisse einer solchen Operation gehen weit über Ästhetik hinaus, wobei sie - was noch wichtiger ist - , das Selbstwertgefühl und die Lebensqualität dieser Patientinnen verbessern."

Quelle: Aesthetic Surgery Journal 2007 ; 27 (6): 616-21

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